Börgerende-Rethwisch, 24. April 2017 – Die Bürgerinitiativen „67 m – NEIN!“ und „Für eine dörfliche Ostseegemeinde Börgerende-Rethwisch“ haben einen gemeinnützigen Verein „67 m – NEIN! e.V.“ gegründet. Die Mitte März erfolgte Gründung wurde am Montag (24.04.) in Rostock zur Eintragung in das Vereinsregister notariell beglaubigt, Nach erfolgter Eintragung wird der Verein beim Finanzamt Rostock den Status der Gemeinnützigkeit beantragen. Laut Satzung setzt sich der Verein für die Erhaltung des Landschaftsschutzgebiets „Kühlung“ in der Gemeinde Börgerende-Rethwisch ein, fördert den Naturschutz und die Landschaftspflege im Sinne der entsprechenden Bundes- und Landesgesetze und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Zum Vereinsvorsitzenden wurde Dr. Lutz Baumbach gewählt.

Mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichts (VG) Schwerin vom 28. Februar zum Verbot weiterer Planungsschritte für die Errichtung eines Hochhauses und eines Sportforums in Börgerende und dessen Rechtsauffassung, dass das beantragte Bürgerbegehren zulässig ist, konnten wir einen ersten Erfolg für uns verbuchen“, erklärte Vereinschef Dr. Baumbach. Weiter stellte er fest: „Die Gegenseite hat dagegen bekanntlich Beschwerde eingelegt. Wir haben jedoch von Anfang an erklärt, dass wir alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werden, um unser Ziel Bürgerentscheid umzusetzen. Auch wenn wir weiterhin optimistisch sind, kann dies noch ein längerer Weg werden, für den natürlich auch finanzielle Ressourcen unabdingbar sind. Mit einem Monatsbeitrag von zwei Euro für volljährige Vereinsmitglieder sowie Spenden sollen diese Mittel aufgebracht werden.“

Nach der guten Resonanz auf das Bürgerfest Anfang Dezember 2016 lädt nunmehr der neugegründete Verein „67 m – NEIN! e.V.“ am Sonnabend, 6. Mai 2017, um 17.00 Uhr zu einem Maifest auf dem Ferien-Camp Börgerende ein. Eingeladen sind die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und interessierte andere Gäste. Für das leibliche Wohl wird mit Bratwurst vom Grill und Getränken gesorgt sein. Die Differenz aus Einnahmen und Selbstkosten fließt dem Verein zu, wobei alle Helfer ehrenamtlich arbeiten werden.